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Buchbinderei Papyrus
Murbangasse 5 · 1100 Wien · +43 (0)1 689 25 50-0

Papyrus: Die Geschichte

 

Der Beginn

Im Oktober 1970 gründeten Gerhard Wolkerstorfer und Peter Marusa eine Buchbinderei Ges.n.b.R. Die Betriebsstätte war in Wien 7, Schottenfeldgasse 72. Da die Gründer schon damals hoch hinaus wollten, lag die Produktion im 6. Stockwerk. Auf 300 m2 und bei selten funktionierendem Aufzug. So waren die zwei Mann Firmenbelegschaft stets durchtrainiert. Die Kunden waren mit der Arbeit zufrieden. Die Räumlichkeiten wurden zu eng.

ALSO ...

ÜBERSIEDELN.

 

Lobenhauerngasse

Im September 1975 war es soweit. Größere und vor allem ebenerdige Betriebsräume in Wien 17, Lobenhauerngasse 26 waren gefunden und die Buchbinderei konnte übersiedeln. In dieser Zeit erfolgte die Umgründung in die Buchbinderei Papyrus Ges.m.b.H. mit den Gesellschaftern

Gerhard Wolkerstorfer
Peter Marusa
Gerhard Bruckbauer.

Die maschinelle Einrichtung wurde erweitert und neue Mitarbeiter dazugewonnen. Die Kunden waren mit der Arbeit zufrieden. Die Räumlichkeiten wurden wieder zu eng.

ALSO ...

ÜBERSIEDELN.

 

Ospelgasse

Wie bei den Kindern, die aus den Schuhen wachsen, so ergaben sich beim Wachstum und den daraus resultierenden Übersiedlungen der Buchbinderei einige Druckstellen. Der Gesellschafter Peter Marusa scheidet aus. Gerhard Wolkerstorfer und Gerhard Bruckbauer leiten die Übersiedlung nach Wien 20, Ospelgasse 18, ein. die Räumlichkeiten waren nun groß genug und die maschinelle Ausstattung den Erfordernissen angepaßt.

Probleme mit den Anrainern und den sich daraus ergebenden restriktiven Auflagen der Gewerbebehörde ließen jedoch keine Wahl und so mußte der schwere Entschluß gefaßt werden:

ÜBERSIEDELN.

 

Siebenbrunnengasse

Im Mai 1982 war es soweit. In Wien 5, Siebenbrunnengasse 21 waren große, helle Betriebsräume in einem Industriebau aus den 50er Jahren gefunden. Wieder einmal hoch oben (5. Stock) aber diesmal bei meist funktionierenden Aufzügen. Der Gesellschafter Gerhard Bruckbauer muß infolge gesundheitlicher Probleme ausscheiden. Gerhard Wolkerstorfer leitet nun das Unternehmen als Alleingeschäftsführer. Der Betrieb hat nun 35 Mitarbeiter. Diese Übersiedelung innerhalb so kurzer Zeit und die damit verbundenen hohen Kosten der nun notwendigen Investitionen, hatten dem Betrieb viel Substanz gekostet. Das Unternehmen kommt in eine instabile Lage. Die Beschäftigungslage ist gut, aber die Kapitaldecke wird zu kurz.

 

Hirschstettner Straße

Bedingt durch diese rasante Entwicklung wurde der in der Siebenbrunnengasse zu Verfügung stehende Raum wieder zu knapp und wir entschlossen uns, die Buchdecken-Produktion in eine externe Betriebsstätte zu verlagern. In Wien 22, Hirschstettner Straße 144 fanden wir ein geeignetes Lokal und Herr Peter Marusa, der als Angestellter nunmehr bei Papyrus tätig ist, übernimmt die Leitung des Zweigbetriebes.

 

Die Entscheidung

Anfang 1992 stellt sich für uns die entscheidende Zukunftsfrage: Bleiben wir nun stehen – oder wollen wir uns als moderner und leistungsstarker Buchbinderei-Meisterbetrieb weiterentwickeln. Die zu geringe Deckenbelastung, Parkplatznot und beengte Zufahrtsmöglichkeit in der Siebenbrunnengasse sowie unsere Expositur Hirschstettner Straße machen diese Entscheidung notwendig.

Wir führen lange Gespräche mit unserem Wirtschaftsberater Dkfm. Josef Böck.

Wir entscheiden.

WIR BAUEN.

 

Auf Papyrus ist Verlaß

Das neue Haus – ein architektonisch ansprechend gestaltetes Gebäude in leuchtendem Ziegelrot – bietet hervorragende Arbeitsbedingungen. Auf einer Grundfläche von 5.000 m2 entstanden mit einem Bau-Investitionsaufwand von ca. 35 Mio. und einer Maschineninvestition von ca. 10 Mio. Schilling 2.300 m2 Halle und 400 m2 Büro- und Sozialräume. Dank dieser Top-Investitionen ist es möglich, Spitzenqualität zu vernünftigen Preisen innerhalb kurzer Termine zu realisieren. Ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden.

 

Gerhard Wolkerstorfer:

Das Unglaubliche

Einer meiner Mitarbeiter, Herr Erich Messner, hatte durch Gespräche mitgekriegt, daß ich mit dem Betrieb in großen Liquiditätsproblemen steckte. Er fragte mich, wie es weiterginge. Ich sagte: „Ich schaffe es nicht mehr. Mir fehlen trotz tatkräftiger Hilfe meiner Familienmitglieder und Freunde noch ca. 200.000 Schilling. Jetzt geht es den Bach runter.“

Am nächsten Tag legte mir Erich Messner 300.000 Schilling auf den Tisch. Einfach so. Er hatte sein Auto, einen BMW, auf den er sehr stolz war, verkauft, um mir zu helfen. Ohne irgendwelche Bedingungen. Ich war ungeheuer überrascht, daß es so eine Loyalität überhaupt gibt. Das Risiko für Erich Messner war sehr hoch. Und es war sein ganzes Hab und Gut. Ich konnte dadurch das Unternehmen wieder manövrierfähig machen. Der Betrieb stabilisierte sich und gewann festen Boden. Erich Messner hatte durch dieses persönliche Risiko einen entscheidenden Schritt nach vorne ermöglicht. Durch seine kompetente und hohe Leistungsbereitschaft gepaart mit großer Umsicht ergab sich für mich die logische Konsequenz, Erich Messner zum leitenden Angestellten zu machen. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens verbesserte sich immer mehr. Ich bot Erich Messner die gleichberechtigte Partnerschaft in der Papyrus Ges.m.b.H. an. Erich Messner willigte ein. Es folgte eine stürmische Aufwärtsentwicklung.